Montag, 20. März 2017

Über Traum und Trauma, über Happy End und Happy Beginning

Im Moment, wie bereits erwähnt, ist mein Hirn ja sehr rege. Vor allem Worte und Wortbedeutungen haben es mir grade angetan, neben allen anderen Gedanken.
Gestern war ich spazieren und war so vertieft, dass ich vollkomme überrascht war, als ich plötzlich wieder in meiner Wohnung stand. Ich hatte den Weg gar nicht richtig wahrgenommen... so etwas passierte mir extrem selten, denn ich liebe die Landschaft bei uns und den Weitblick, die Felder, die Bäume und Tiere. Und eigentlich spiele ich auch viel mit meinem Hund.
Was also hatte mich so abdriften lassen?
Der Gedanke, dass Traum gar nicht so weit entfernt von Trauma ist. Ist ein Traum ein Trauma ohne "a"?  "A" wie "Arsch"? Ist ein Trauma ein Traum-Arsch? Der Zeitpunkt wo eine Traum voll in den Arsch gegangen ist?

Ein Traum, damit assoziieren die meisten etwas schönes, sonst würde man wohl kaum sagen "Mein Urlaub, Essen, Mann, Kleid, Haus etc ist ein Traum", oder?  Hände hoch, wer sich bei "Mann" nur najaaa dachte hahaha, erwischt!
(Eine Anmerkung zwischendrin:  Ich wurde gefragt, warum ich meinen Mann "Göttergatten" nenne, ob  ich das gut fände, einen Mann als übergeordnet zu betrachten. Ihr dürft diese Bezeichnung mit einem Augenzwinkern verstehen, denn er verhält sich halt manchml wie ein kleiner Buddha  und denkt wie jeder Männe ab und an, er sei vielleicht Gott :-D.)
So, weiter im eigentlichen Text. Traum ist also im allgemeinen Sinne etwas positives, schönes, angenehmes. Ein (schöner) Traum ist wünschenswert, das Ende eines Traums hingegen nicht. "Ich musste meinen Traum begraben.", nicht schön oder? Eher ein Alptraum,... ein Aaaaaaaaaaaaalptraum, ein A-Traum, ein Arschtraum, ein Traumarsch, ein Trauma! Da haben wir es wieder.

Ein Traum der endet und zwar nicht so wie vorgesehen, hinterlässt also ein Trauma, könnte man als Küchenpsychologe so sagen... Natürlich nicht jeder Wald- und Wiesen-Traum! Einmal blöd aufgewacht und zack Trauma, nein, so mein ich  das nicht. Mehr die Lebensträume, so wie mit Goldstück. Da hatte der Traum auch ein Ende, was mich wiederum dazu brachte mich gedanklich über "Happy End" aufzuregen!
Ich mein, kann man den Anfang von etwas schönem dämlicher betiteln?  Wenn etwas endet, ähnlich wie mit dem Traum, dann ist es selten ein Happy End und wenn etwas neues Schönes beginnt, dann ist das doch bitte wenn schon ein Happy Beginning?!?

Da findet Julia Roberts ihren Traumprinzen in Pretty Woman und das soll es dann gewesen sein? Der Film endet zwar, aber doch nicht Geschichte an sich. Nein, da konnte ich mich noch nie mit anfreunden und ich will es auch gar nicht verstehen.
Es gibt keine mögliche Welt in der ich das Ende von etwas als schön empfinden würde. Denn entweder transformiert es sich in etwas Schöneres und dann war es kein Ende sonder ein Übergang oder aber das Ende ist blöd und so nicht gewollt.
Schnürsenkel haben Enden, die sind super, aber sonst? Mich nervt es ja sogar wenn der Faden in der Nähmaschine endet. Ich bin kein Happy Ender, ich bin ein Happy Übergeher oder Happy Beginner.
Ich gucke mir auch im Fernsehen nichts an(oder nur unter starkem Protest), dass kein Ende hat,... Cliff-Hänger sind mir ein Graus.
"Ende hinterlässt Trauma" so oder so ähnlich sieht's also aus.  Aber lässt man jetzt die Dummheit mit dem dämlich, nicht existenten Happy End weg und wendet sich wieder Trauma hin, fällt einem was auf? So im Bezug zu Happy Beginnig?
Traumaaaaa... "A" wie? Wie? "A" wie "Anfang". Ich kann aus einem Trauma ein Traum-Anfang machen, den "Traumarsch" auflösen indem ich einfach weiterträume und den Arschtraum, Arschtraum sein lasse.
Der eine braucht Hilfe dabei, der andere legt einfach von sich aus los mit dem Weiterträumen, aber es ist doch gut zu wissen, dass wir so etwas können. Sich transformieren. Aus einem Trauma einen Traumanfang zu schaffen, der zur Realität wird und dann zu einem Happy Beginning wird.
Wer übrigens tolle Enden kennt, die nicht missverstandene Happy Beginnings sind, her damit.... Ich überdenke gerne nochmal alles. :-)

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